Im September 1930 erhielt Priester Willi Reitmann aus Mücheln vom damaligen Apostel und Kirchenpräsidenten der Neuapostolischen Kirche für Sachsen/Thüringen, Arthur Landgraf, den Auftrag, in Bad Lauchstädt eine Zweiggemeinde zu gründen. Zusammen mit einigen Amtsträgern und Mitgliedern aus Mücheln und Dörstewitz wurde am 03.Oktober 1930 im Vereinsraum der Gaststätte „Zum Bahnhof“ der erste Gottesdienst abgehalten.
Schon ein Jahr später ist die Gemeinde um weitere 25 Mitglieder gewachsen. In diese Zeit fällt auch die Gründung eines Gemeindechores.
Im Jahre 1932 fanden durch die Betreuung durch Lauchstädter Amtsträger erste Gottesdienste im benachbarten Schafstädt statt, wo sich schon bald eine eigene Gemeinde entwickelte.
Im Jahr 1934 wird Priester Willi Reitmann als Vorsteher für die Gemeinden Bad Lauchstädt und Schafstädt beauftragt.
Die Mitglieder der Gemeinde Bad Lauchstädt versammelten sich in den folgenden Jahren in unterschiedlichen Mieträumen zum Gottesdienst, so in der Gaststätte „Goldener Stern“, im Anbau des Kursaales sowie im Pavillon des Kurparks. In den Jahren nach 1945 musste für kurze Zeit eine Baracke am Sportplatz genutzt werden. An eine eigene Kirche war aus Kostengründen zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu denken.
Neuapostolische Kirche